Eigentlich war es ein ganz normaler Streit zwischen zwei Enten im Schlossgarten Charlottenburg. Aber beim Betrachten der Fotos entstand bei mir ein anderer Eindruck. Eine Ente mit magischen Fähigkeiten. Einmal mit den Flügeln schlagen und schwupps, taucht eine weitere Ente auf.
Es ist schon anstrengend, so ein Affenleben. Den ganzen Tag kommen Leute, machen vor den Scheiben komische Bewegungen, verrenken sich und wollen bespaßt werden.
Und dann auch noch dieses ständigen Rufen und Betteln nach Aufmerksamkeit. Und die Aufforderungen, doch mal ein bißchen durch die Seile zu schwingen.
Kein Wunder, dass dieser Sumpfspringaffe irgendwann keine Lust mehr hatte und sich zu einem kleinen Nickerchen in der Nachmittagssonne entschloss.
Der Gleisdreieckpark ist liegt auf dem ehemaligen Gelände von zwei Bahnhöfen. A einigen Stellen liegen noch Gleise, die im Laufe der Jahre vollkommen überwuchtert wurden. Bei der Neugestaltung des Parks wurden diese Bereiche erhalten. Es ist schon spannend zu sehen, wie schnell sich die Natur ihr Revier zurückholt.
Schade nur, dass man die Bereiche nicht betreten darf. Verständlich, aber schade. Denn ich bin mir sicher, dass es dort mehr als genügend wunderschöne Motive gibt.
Man hat es schon nicht leicht mit den lieben Kleinen. Ständig wollen sie gefüttert werden. Und sobald man dann abtaucht, um Nahrung zu holen, wird gefiept als ob die Welt untergeht. Und wenn man dann mit den Fressalien auftaucht, dann ist es nie ausreichend und alle schreien und rangeln um dne besten Platz und die besten Stücke.
Diese jungen Blesshühner haben ihre Mutter im Schlosspark Charlottenburg ziemlich gut auf Trab gehalten. Und sie haben einen Radau gemacht. Sollte man gar nicht glauben, dass diese kleinen Körper so laute Töne produzieren können.
Unterhaltsam waren sie aber in jedem Fall.
Seit kurzer Zeit ist der Park am Gleisdreick komplett fertig. Keine Frage, dass ich da bei der ersten sich bietenden Gelegenheit mit der Kamera unterwegs war. Der Park ist wirklich sehr schön geworden und bietet für so ziemlich jeden Geschmack etwas. Nachdem ich den Park bisher nur von oben aus der U-Bahn gesehen hatte, habe ich mich natürlich auf die andere Perspektive gefreut.
Bestes Wetter, schönes Licht und viele neue Motive. Was will man mehr?
Dieser Springbrunnen in Breslau hatte es mir wahrlich angetan. An den durchsichtigen Wänden lief das Wasser herunter und sorgte für immer wieder neue Reflexe und die Fontänen waren auch immer unterschiedlich hoch.
Nachdem ich tagsüber schon mal eine erste Fotorunde eingelegt hatte, musste ich natürlich auch noch mal abends hin. Und sah mich dann mit einem volllkommen unerwarteten Problem konfrontiert: einen Platz zu finden, an dem die Kamera nicht völlig durchnässt wird. Denn durch die ganzen Wände und den unterschiedlichen Druck der einzelnen Fontänen spritzte das Wasser so ziemlich überall hin. Und in weniger weiser Voraussicht hatte ich nur mein kleines Tischstativ eingepackt.
Der Regen hat auch was Gutes. Eigentlich wollte ich ja richtig Regen fotografieren. Aber das hat nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Und irgendwann war dann auch mal ne Pause. Also habe ich dann das Programm umgestellt und bin im Tiergarten durchs Gebüsch gekrabbelt und habe mich auf Tropfenjagd gemacht.
Was mich wirklich erstaunt hat, war dass sich relativ wenig Tropfen auf den Blättern halten konnten. Obwohl es in Strömen geregnet hat.
Mal wieder ein Naturbild.
Als ich in Breslau unterwegs war, kam ich an einem kleinen Grasstreifen vorbei, der mit Margeriten und Löwenzahn übersät war. Klar, dass ich da nicht vorbeigehen konnte, ohne das eine oder andere Foto zu machen.
Sehr zu Freude übrigens derjenigen, die mich auf dem Rasen haben rumkriechen sehen. DIe Körperhaltung ist bei solchen Aktionen nicht so wirklich die vorteilhafteste…
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